
GNA rügt massiv Roland Bürkles Äußerungen im Kreistag
Die Diskussionen in der Schwäbischen Zeitung und im Kreistag und die daraus
entstandenen harten Auseinandersetzungen zwischen Dr. Clement, Isny und
Bürgermeister Bürkle, Bad Wurzach zum Erhalt des Krankenhauses Isny reißen nicht
ab. Jetzt äußert sich auch der Vorstand des GNA in einem Schreiben an
Bürgermeister Bürkle über dessen unqualifizierten Formulierungen zur Sachlage:
In einem Brief vom Sprecher des GNA, Dr. med. Stefan Labouvie, an den
Bürgermeister von Bad Wurzach, Roland Bürkle, beschwerte sich Labouvie massiv
über die Äußerungen von Roland Bürkle, der Dr. Clement als
"Totengräber des Krankenhauses Isny" titulierte.
Labouvie: "Diese Aussage halte ich für eine Diffamierung eines Kollegen und für
einen denkbar politisch schlechten Stil. Hierbei geht es nicht allein um die
Sachdiskussion über das Krankenhaus Isny, sondern um die Wortwahl "Totengräber".
Labouvie weiter: "Auch in der Politik sollte die Achtung vor einer anderen
Meinung und die Achtung vor der Persönlichkeit Peter Clements Geltung haben.
Sie, Herr Bürkle, sind Mitglied einer christlichen Partei, so dass sich Ihr
Ausdruck dem des Totengräbers von selbst verbietet."
"Als GNA bitten wir Sie, bei künftigen politischen Diskussionen und
Auseinandersetzungen die Menschenwürde und Persönlichkeit von Andersdenkenden zu
respektieren. Argumente in der Sache werden immer dann schlecht, wenn sie aggressiv
vorgetragen werden und einen persönlichen Angriff bedeuten."
Gesundheitsnetz Allgäu, Dr.med. Stefan Labovie, Sprecher des Vorstandes
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